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Presseberichte

 

Dezember 2012: Ein Gedenkstein und ein Rundweg

Tagelang arbeitete Martin Vincent Barfuß an dem Stein. Vor den Augen der zahlreichen Besucher der Historischen Festtage in Gundelfingen nahm er im Juni langsam Gestalt an. Gestern nun enthüllte der Lauinger Künstler zusammen mit Gundelfingens Bürgermeister Franz Kukla den fertigen Gedenkstein, der vor dem Rosenschloß Schlachtegg an die folgenreiche Belagerung der Stadt im Jahr 1462 erinnern soll. Gleich neben dem Gedenkstein informiert eine Stele über jene Ereignisse, die sich an eben dieser Stelle abspielten, wo im März vor 550 Jahren die Wagenburg des kaiserlichen Heeres mit 11000 Mann begann. Die Stele, so Georg Wörishofer, historischer Berater der Stadt, sei nur eine von insgesamt 12 Stück, die zusammen einen Rundweg durch die Stadt bilden, durch den dem Besucher die Ereignisse von damals auch ohne Stadtführer vor Augen geführt werden können. ... Bürgermeister Franz Kukla dankte Wörishofer bei der kleinen Feierstunde gestern für die Unterstützung bei der Organisation des Gedenkjahres 2012. Sein Dank galt aber auch den anwesenden Mitgliedern des Gedenkjahrkomitees und Martin Vincent Barfuß für das einmalige Kunstwerk, das nun an die Belagerung erinnert. ...

April 2010: Zwei Kunstausstellungen in der Alten Schranne

Am 19. April 2010 sind in der Alten Schranne in Nördlingen gleich zwei Kunstausstellungen eröffnet worden, die Ausstellung des Bopfinger Vereins Kreative ´88 und die Ausstellung des Lauinger Bildhauers Martin Vincent Barfuß.
In seiner Doppelfunktion als Hausherr und Stellvertretender Vorsitzender des Vereins Rieser Kulturtage begrüßte Oberbürgermeister Hermann Faul die zahlreichen Gäste. Ein schöner Tag, ein guter Zeitpunkt, die vielfältigen Werke der ausstellenden, ambitionierten Vereinsmitglieder der Öffentlichkeit zu präsentieren, sagte er.
Um die Überwindung von Grenzen geht es dem Bildhauer Martin Vincent Barfuß, um die „Zwischen Traum und Wirklichkeit“ wie es schon der Titel der Ausstellung ausdrückt. Hermann Faul freute sich sehr, dass der freischaffende Künstler in Nördlingen seine beeindruckenden Skulpturen zeige.
Die Einführung in beide Ausstellungen übernahm der Arbeitskreisleiter Bildende Kunst und Plastik Theo Knoll. „Wir eröffnen heute zwei sehr unterschiedliche Ausstellungen“, sagte er. Unterschiedlich von den Inhalten – Malerei und Bildhauerei - , unterschiedlich aber auch in der grundsätzlichen Ausrichtung. „Heute treffen Ergebnisse professionellen Schaffens mit Ergebnissen künstlerischen Wirkens von „Hobbymalern“ zusammen“. „Die Freiwilligkeit und Ungebundenheit das Nicht-müssen“ sind Kennzeichen des nichtprofessionellen künstlerischen Wirkens“, betonte Knoll. Für den Profi hingegen sei Kunst Lebensinhalt und müsse ihm, darin liege der gewaltige Unterschied, die Grundlage seiner Existenz sichern. Dies lasse den Profi in Wettbewerb zu einer Vielzahl anderer Künstler treten, dagegen könne der Amateur seiner Liebe dem Malen frönen nur bestrebt sich selbst weiterzuentwickeln.
Zur anschließenden Einführung in die Ausstellung des Bildhauers Martin Vincent Barfuß verlas Knoll eine Laudatio von Professor Dr. Christoph Markus Pommer aus Florenz, bei dem Barfuß studiert hatte. Darin bescheinigte dieser dem jungen Bildhauer große symbolisch-poetische Ausdrucksfähigkeit. Seine Plastiken strahlten den Genius der Einfachheit aus und öffneten so die Augen des Betrachters für das Wesentliche im Leben. Barfuß zeige in seinen Werken das unverfälschte Spiegelbild des Menschen. Solche Werke entstünden nur aus der unermüdlichen, intensiven Arbeit an sich selbst und seien deswegen voll Sanftheit, Zärtlichkeit und Verständnis.